Archiv der Kategorie: Literatur

Gruselige kostenlose Hörbucher

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Hier gibt es was auf die Ohren

Hörbücher werden immer beliebter, auch wenn ich mich persönlich nicht zu deren Fans zähle. Hören statt lesen heißt hier die Devise. Und das kann sicher auch sehr spannend sein.

Auf der Internetseite  http://www.vorleser.net/html/halloween.html findest du passend zum Monat Oktober verschiedene kostenlose Hörbücher im mp3-Format zu dem Thema Halloween. Aber auch schon ein paar Tage vorher kannst du dir mit einem Hörbuch einen richtig gemütlichen Herbstabend machen, an dem es gruselt.

Private Nutzer können sich Vampir-Märchen aus Bulgarien, Russland und Rumänien herunterladen, worunter sich auch die erste Vampir-Erzählung  der Weltliteratur befindet.  Ebenso sind Geschichten des Altmeisters der Gruselgeschichten Edgar Allen Poe vorhanden. Richtig schön gruselig sind auch die Sherlock-Holmes-Krimis und die Geschichten rund um Frankenstein.

Auf der Seite www.vorleser.net stehen neben kostenpflichtigen Produkten über 550 kostenlose Hörbücher zur Verfügung: von der Bibel über Karl May und Kurzgeschichten zu Hauff-Märchen, Hörspielen und Gedichten. Alle kostenlosen Hörbücher kannst du dir in CD-Qualität ganz legal downloaden.

Yves Klein macht blau

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Blau ist die Lieblingsfarbe der Deutschen, die Farbe der Sympathie, Harmonie und Treue. Das Blau der Künstler, das Ultramin- und Kobaltblau, war in alten Zeiten allerdings edel und teuer, daher wurde es auch sehr selten benutzt.

Das änderte sich in der Kunstwelt des letzten Jahrhunderts, wobei ein Blau eine besondere Stellung einnimmt: das Yves-Klein-Blau. Ihm gelang etwas, wovon andere Künstler träumen: Er hat das IKB erfunden, das International-Klein-Blau. Dahinter verbirgt sich ein voller, leuchtender Farbton von poetischer Kraft.

Zudem wurde Klein bekannt durch seine auf eine Farbe reduzierten – d.h. monochromen – Bilder, die Erstaunen hervorriefen. 1957 eröffnete er mit einer Ausstellung in Mailand seine „Blaue Periode“; 1958 begann er mit seinen Arbeiten für das Theater in Gelsenkirchen, für dessen Foyer er mehrere großformatige Schwammreliefs herstellte. Weiterlesen

Am Anfang war das Rot …

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Ab und zu krame ich in Textarchiven und finde Texte, die ich einmal selbst verfasst und veröffentlicht habe – meistens auf dem Portal „Ratschlag24.com“. In unregelmäßigem Abstand veröffentliche ich hier auf diesem Portal einige davon:

Am Anfang war das Rot …  Rot ist somit die älteste Farbbezeichnung der Welt und wahrscheinlich die erste Farbe, die Babys sehen können. Das schreibt die Farbpsychologin Eva Heller. Rot ist die Farbe aller Leidenschaften, des Lebens, der Liebe, des Feuers und der Revolution. Rot ist laut, dynamisch, auch aggressiv, oft feurig und sehr lebendig, manchmal unmoralisch. Rot drängt sich immer nach vorn – wie ein Ferrari.

Die Farbe Rot zieht sich auch wie ein roter Faden durch Uwe Timms Roman mit dem Titel „Rot“, der im Jahr 2001 erschienen ist und in Form eines aktuellen Zeitbildes die Geschichte der 30 Jahre bis zu den 68-ern bündelt und vom Scheitern großer Utopien erzählt. Es ist ein Rückblick, aber auch eine Liebes- und Lebensgeschichte zugleich. Als Monolog in der Ich-Form verfasst, ist das Buch eine Art Abschiedsrede „An die liebe Trauergemeinde“, aber durchaus voller Spannung, Ernsthaftigkeit und Komik. Weiterlesen

Warum ein Krimi gelb ist …

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Ab und zu krame ich in Textarchiven und finde Texte, die ich einmal selbst verfasst und veröffentlicht habe – meistens auf dem Portal „Ratschlag24.com“. In unregelmäßigem Abstand veröffentliche ich hier einige davon:

Das ist interessant: Die Farbe Gelb hat vielerlei Bedeutungen. Es ist die Farbe der Sonne, der Weisheit und der Erleuchtung. Sie besitzt aber zugleich etwas Unheimliches, ja Überirdisches wie im Zauberer von Os.

Gelb löst ambivalente Gefühle aus. Man spricht von der gelben Gefahr, der yellow press; aber auch der kostbare Safran und die Simpsons, Bachs Sonate oder Haydns Streichquartette sind „gelb“. Gelb war die Trauerkleidung im Alten Ägypten, yellow pills oder submarines machen dagegen „high“. Beim großen Gatsby galt die Farbe als Symbol der Schnodderigkeit, in Tibet wird ein gelber Schirm gar als Glückssymbol angesehen. Weiterlesen

Island, eine coole Insel

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Wenn am Mittwoch, 12. Oktober 2011, mit der Frankfurter Buchmesse die größte Buchmesse der Welt eröffnet wird, steht mit dem Gastland Island ein besonderes Land im Mittelpunkt. Denn jeder vierte Isländer schreibt in seinem Leben ein Buch, was sehr weltrekordverdächtig ist.

Mal zu Beginn im Stil eines Erdkunde-Lehrers ein kleines Brainstorming gefällig? Diese Antworten können erwartet werden: Insel im nördlichen Atlantik, Nähe des Polarkreises, Hauptstadt Reykvavik, Björk, Vulkane, Vulkanasche – Flugverbote, unaussprechliche Begriffe, Geysire, heiß und kalt, Islandpony, dünn besiedelt – und vielleicht sind noch die berühmten Island-Sagas mit ihren Trollen und Elfen oder der Finanzcrash zu erwähnen. Wenn man nach isländischer Literatur fragt, sind wohl die Island-Krimis noch am bekanntesten. Weiterlesen

Das Wort des Tages

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Jeden Morgen sucht sich die junge Mattie aus ihrem Lexikon ihr Wort des Tages: reiz – bar, fahl, nach-le-sen oder mo-no-chrom. Denn Bildung ist ihr ganz persönliches Mittel auf dem Weg zur Befreiung aus einem Leben voller Armut, Gewalt und Gehorsam. Diesen beschreibt die Autorin Jennifer Donnelly in ihrem spannend und einfühlsam erzählten Roman mit dem Titel „Das Licht des Nordens“. Eine schöne Idee: Sie gliedert die einzelnen Kapitel mit dem jeweiligen Wort des Tages, das die Überschrift bildet.

Zum Inhalt: Vor etwa hundert Jahren lebt Mattie mit ihrem Vater und ihren Geschwistern auf einer Farm in den amerikanischen North Woods. Für Frauen heißt es zu dieser Zeit noch: gehorchen und sich auf ein Leben als Ehefrau und Mutter vorzubereiten. Doch Mattie liebt Bücher und möchte nur eines: schreiben. Um ihren Wortschatz zu vergrößern, liefert sie sich amüsante Wortgefechte mit ihrem schwarzen Freund Weaver, der ebenfalls eine Karriere – als Schwarzer! – anstrebt. Weiterlesen

Kann die Farbe Blau jemanden zum Wahnsinn treiben?

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Ab und zu krame ich in Textarchiven und finde Texte, die ich einmal selbst verfasst und veröffentlicht habe – meistens auf dem Portal „Ratschlag24.com. In unregelmäßigem Abstand veröffentliche ich hier auf diesem Portal einige davon:

Im Jahr 2006, dem Rembrandt-Jahr, erschien ein Roman von Jörg Kastner mit dem Titel: Die Farbe Blau. Ein Bestseller, der uns ins Amsterdam des Jahres 1669 führt und in dem der Maler Rembrandt und die Farbe Blau eine Hauptrolle spielen. Aus den Fakten des „Goldenen Zeitalters“ und seiner Phantasie webt Kastner einen ungeheuer spannenden Roman, der ein bisschen Historie enthält, viel Mystik, eine Prise Horror und eine Liebesgeschichte. Und alles verstrickt er zu einem spannend zu lesenden Kriminalfall.

Unfassbar! Einige Morde werden von bisher unbescholtenen Bürgern begangen. Und immer ist dabei ein Bild im Spiel, in dem die Farbe Blau eine dämonische Rolle spielt. Auf diese Weise entpuppt es sich als Todesbild. Ein junger Maler namens Cornelius Suythof lässt sich darauf hin bei Rembrandt als Schüler anstellen und versucht, dem Rätsel auf die Spur zu kommen. In der Ich-Perspektive erzählt, geht er der Frage nach, ob eine Farbe den Menschen zum Wahnsinn treiben kann. Und welche Rolle Rembrandt dabei spielt, der ja in seinen Werken selbst nie die blaue Farbe benutzte. Weiterlesen

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