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Modefarben: das „schlamme“ Kleid?

    Heute werde ich wohl nicht mein neues schlammfarbene Kleid anziehen, auch wenn in einer Vertretungsstunde Deutsch das Thema  „Schreiben von Farbadjektiven“ auf dem Programm steht.

Im Laufe der Stunde müssen allerdings Jungen (Oder ist das nur ein Vorurteil?) und Farbblinde ganz stark sein, denn es geht um das Thema Mode. Darüber soll nicht nur geredet und geschrieben, sondern auch Passendes aus Katalagen ausgeschnitten werden.

Zunächst einmal sind folgende Informationen interessant: In fast allen Sprachen sind die folgenden sechs Farbadjektive vorhanden: rot, schwarz, weiß, blau, gelb und grün. Mit diesen einen sprachlich korrekten Satz zu bilden, ist ganz einfach. Ich liebe meinen roten Schal.  Wo ist meine blaue Hose? Jeder kennt die Deklination der Adjektive in der deutschen Sprache (z.B. rot, rote, roter, roten)

Aber die Menschen können 7,5 Millionen Farbtöne unterscheiden, deren Bezeichnungen oft aus anderen Sprachen zu uns gelangen. Wenn wir also am Handy der Freundin unsere neue grüne Jacke beschreiben, wird sie fragen: Welches Grün hat deine Jacke? Ist sie oliv, mint, türkis, khaki, flaschengrün oder gar dunkeljade? Heißt es dann „Ich habe eine türkise Jacke gewählt?“ Nein, so kann man „türkis“ in einem Satz nicht verwenden, das ist falsch. Daher heißt es bei vielen modernen Farbadjektiven, sprachlich anders vorzugehen.

So verläuft das sprachliche Styling, bei dem wir moderne Farbadjektive verwenden, die den Farbton sehr genau und oft ganz kreativ beschreiben: Weiterlesen

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