Archiv der Kategorie: Deutsch

Literaturnobelpreis ging an einen Dichter

© Ben - Fotolia.com

Gestern hat die Schwedische Akademie den Literaturnobelpreis 2011 an den schwedischen Dichter Tomas Tranströmer vergeben. Viele Menschen aus der Kultur- und Literaturwelt haben sich darüber gefreut (ich auch als Freundin von Gedichten!), denn es kommt höchst selten vor, dass ein Lyriker (ein Gedichte-Schreiber) mit dieser wichtigsten literarischen Auszeichnung geehrt wird.

Häufig verfassen Schriftsteller eher längere Texte wie zum Beispiel Romane,  denn hervorragende Gedichte zu komponieren, ist recht schwierig. Doch dem 80-jährigen Tomas Tranströmer ist das zeit seines Lebens gelungen. Seine Gedichte befinden sich in deutscher Sprache  in dem Buch mit dem Titel „Sämtliche Gedichte“.  Es wurde schon in 50 Sprachen übersetzt. Allein in Schweden wurden von einem seiner Gedichtbände 30.000 Exemplare verkauft – das ist wahrscheinlich Weltrekord, denn Gedichte werden ansonsten nicht so oft gekauft. Jetzt hat der deutsche Verlag viel Arbeit, das Werk nachzudrucken, denn schon heute steht das Buch in der Bestsellerliste eines großen Online-Buchhändlers auf Platz vier. Auch das ist völlig ungewöhnlich für einen Gedichtband. Weiterlesen

Rechtschreibung überprüfen

julien tromeur fotolia.com

Das solltest du wissen:

Wenn du einen kleinen Text für einen Blog oder eine E-Mail geschrieben hast, solltest du diesen auf Fehler überprüfen lassen, ehe du diesen veröffentlichst. Das kannst du kostenlos im Internet bei der Duden-Redaktion erledigen, indem du den Text kopierst und auf dieser Seite wieder lädst (copy and paste):

http://www.duden.de/rechtschreibpruefung-online#

Innerhalb von Sekunden werden deine Fehler angezeigt: Sie sind rot markiert, wenn es sich um Rechtschreibfehler handelt. Grammatikfehler sind in grüner Farbe gekennzeichnet. Wenn du auf die Fehlermeldung klickst, erhältst du Vorschläge zur Fehlerkorrektur.

Allerdings kannst du hier nur solche Texte überprüfen lassen, die bis zu 1.600 Zeichen umfassen. Aber schlaue Leute wissen sich auch bei längeren Texten zu helfen, indem sie diese in kurze Abschnitte aufteilen.

Handyromane im Aufwind

© Benicce - Fotolia.com

Mit dem Daumen einen Bestseller fürs Handy schreiben? Das ist in Japan schon lange möglich. Solche Handyromane haben dort schon längst die Hälfte der Bestsellerlisten erobert. Das Handy brachte damit eine neue Literaturform hervor, die nun auch seit etwa vier Jahren in Europa gelesen wird. Einen Handyroman erhält man von einem SMS-Dienst, lädt diesen auf sein Handy herunter und beginnt zu lesen.

Im Bus, in der U-Bahn, am Strand, im Freibad: eigentlich überall, wo man sich gerade befindet. Eine neue Art einer „Unterwegs-Literatur“, die aus etwa 8.000 Zeichen besteht und für die man nur ein Handy mit einem relativ großen Display und etwa zehn Minuten Zeit benötigt. Weiterlesen

Montagsrätsel: Redewendungen

clip_ image0021

Heute ist zwar schon Dienstag, aber irgendwie fühlt der Tag sich nach dem langen Wochenende wie ein Montag an. Und an diesem Tag präsentiert eine Agentur aus München immer ihr Montagsrätsel in Form eines Bildes, das eine Redewendung darstellt. Ich finde die Idee einfach nur gut!

Wer rät, welche heute dort zu sehen ist? Die Auflösung gibt es immer am nächsten Montag in Form eines kurzen podcasts (Hörbeitrag).

http://www.leseteam.de/onair

Klassiker für kleines Geld

djd/Heidelberg Cement

Diesen Artikel habe ich vom Deutschen Journalisten Dienst übernommen. Er beschreibt, wie du zu günstigen Preisen Klassiker (und andere) Bücher erwerben oder sie sogar kostenlos erhalten kannst.

(dtd). Effi Briest von Theodor Fontane, Altmeister Goethes Wahlverwandtschaften oder Thomas Manns Roman „Buddenbrooks: Verfall einer Familie“ – alles pure Langeweile? Es kommt auf einen Versuch an. Denn die Klassiker wurden nicht ohne Grund zu Klassikern. Viele von Ihnen wurden gerade deshalb berühmt und werden noch heute – und zwar nicht nur in den Schulen – gelesen, weil sie so spannend sind, dass auch Leser von heute sie kaum mehr aus den Händen legen mögen. Kurzum: Die alten Schmöker haben Generationen millionenfach begeistert. Warum sollten sie plötzlich langweilig geworden sein? Und nach der spannenden Lektüre einen Aufsatz schreiben, das muss ja nach der Schulzeit auch niemand mehr.

Klassiker gibt es auch in den Reihen der Krimis und der Kinderbücher. Arthur Conan Doyle hat sich mit Sherlock Holmes schon Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts seinen Platz in den Regalen der Krimifans erobert. Zwischen 1934 und 1975 gesellte sich der gewichtige Krimiheld Nero Wolfe aus den Romanen von Rex Stout zu den anderen Krimis. Auch Pater Brown, Auguste Dupin, Hercule Poirot oder Miss Marple zählen zu den Krimi-Klassikern, die zuverlässig für bewährte Unterhaltung sorgen. Weiterlesen

%d Bloggern gefällt das: